Stoletzkys Viecher


Nena (hier in ihrem Weihnachtskostüm) ist unsere Hündin.

Eigentlich sollte sie nur vorübergehend als Pflegehund bei uns sein. Als Straßenhund in Spanien war sie irgendwann in der Tötungsstation eines Tierheims gelandet, und eine Tierschutzorganisation suchte eine Unterbringung für sie, um sie von dort befreien zu können.

Als eine Tierfreundin, die wir von gemeinsamen Hundespaziergängen kannte, uns von ihr erzählte, waren wir bereit, sie bei uns aufzunehmen, bis sie in ein gutes Zuhause vermittelt werden könnte.

Wir hatten feste Vorsätze: Nur eine begrenzte Zeit bei uns, Nena darf nicht ins Bett...

Einige Tage später kam ein kleiner, lieber und sehr ängstlicher Hund bei uns an.

Wir waren etwas besorgt, ob Kalle die neue Mitbewohnerin akzeptieren würde, aber da gab es gar kein Problem.

Das änderte sich aber beim Anblick unserer Katzen: Als Straßenhund hatte Nena ihren natürlichen Feind entdeckt und ging sofort zum Angriff über. Die einzige Möglichkeit, sie im Griff zu halten bestand darin, sie immer an der Leine zu haben und diese am eigenen Gürtel festzumachen. 

So wanderte Nena also fast zwei Monate immer nah an einem von uns Menschen durch die Wohnung.

Nachts schlief sie neben dem Bett in einem Hundekorb. Allerdings hatte sie eine fatale Gewohnheit: Sie versuchte hartnäckig, ins Bett und unter die Bettdecke zu gelangen. 

Solange einer von uns noch wach war, wurde sie immer wieder in den Korb geschickt. Aber sobald wir schliefen...

Jeden Morgen entdeckten wir Nena unter der Bettdecke, eng an uns geschmiegt. Und irgendwann gaben wir dann eben auf und Nena war ein Betthund.

Und da wir unseren guten Vorsätzen sowieso schon untreu geworden waren, machten wir gleich weiter und nahmen sie endgültig in unsere Familie auf.

Kalle und Nena sind gute Freunde

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